Sterbehäuser von Muco

Wenn man vom Wehrturmdorf Schatili in Richtung Muco und Ardoti fährt, kommt man nach etwa 2 Kilometern an eine Straßenbiegung nach rechts in Richtung Südwesten. Gleich bei der scharfen Kurve befinden sich kleine, flache Häuser aus Schiefersteinen aufgeschichtet. Durch die vergitterten Fenster kann man in die Gebäude schauen und sieht dort Sakralgegenstände und menschliche Knochen. Es handelt sich um mittelalterliche Sterbehäuser, in denen, weitab von der Wohnsiedlung, Alte und Kranke abgelegt wurden, die die ärmliche Landwirtschaft nicht mehr versorgen konnte. Diese Häuser liegen etwas oberhalb des Argun-Flusses, der von Georgien nach Tschetschenien fließt. Deshalb alle Spaziergänge zum Fluß vermeiden, es ist Grenz- und Sperrgebiet. Mehr Informationen zu einer Spezial-Studienreise „Friedhofs-Kultur in Georgien“ auf www.erkareisen.de